Wohl verſtanden, wir ſprechen hier von der Oper nur der Erinnerung wegen: in der Oper tanzt man nicht, man geht ſpazieren, die Frauen im Domino, die Män⸗ ner im ſchwarzen Frack.
Auf den andern Bällen, bei Desnoyers, im Salon de Flore, bei Tonnelier, in der Chaumiöre, im Prado, im Colyſée, bei der Porte Saint⸗Martin, bei Franconi tanzt man auch nicht: man chahuttirt.
Die Chahut war ein gemeiner Tanz, gegen den der Cancan das, was der Stummel und der Galgenknaſter gegen die Havannah⸗Cigarre ſind.
Tief unter allen dieſen Orten, die wir genannt ha⸗ ben, ſind die abſcheulichen Löcher, die man Freiſchenken nennt.
Es gibt ſieben in Paris:
Zur Schwarzen Katze, Rue de la Vieille Dra⸗ perie, in der Cité;
Zum Weißen Kaninchen, dem Gymnaſe gegen⸗ über;
Zu den Sieben Billards, in der Rue de Bondy;
Hotel d'Angleterre, Rue Saint⸗Honoré, der Cirette gegenüber;
Bei Paul Niquet, Rue aur Fers;
Bei Baratte, in derſelben Straße.
Endlich bei Bordier, an der Ecke der Rue Anbry⸗ le⸗Boucher und der Rue Saint Denis.
Zwei von dieſen Freiſchenken haben Specialitäten.
Die Schwarze Katze vereinigt beſonders die Die be à la carouble und à la fourline; das Weiße Kanin⸗ chen die charrieurs, die scionneurs und die vantarniers.
Oh! man beruhige ſich, wir werden uns nicht in einen Rothwälſch⸗Dialog einlaſſen und ein Buch machen, das man nur mit Hülfe des ſchändlichen Wörterbuchs von Bicötre und der Conciergerie verſtehen kann.
Wir entledigen uns im Gegentheil, um nicht mehr darauf zurückzukommen, aller dieſer ekelhaften Ausdrücke,
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