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thum und vom Bürgerthum zum Volke herabgeſtiegen ſind, ſteigen wir noch eine Stufe tiefer herab, und wirwerden uns an den nur von den bleichen Laternen der Rue de Jeruſalem beleuchteten Rändern der Geſellſchaft befinden.
Nehmen Sie an, wir ſeien an den Abend der Faſt⸗ nacht von 1827 verſetzt.
Seit zwei Jahren gibt es keine Polizei⸗Maskeraden mehr; die Wagen, deren doppelte Reihe die Boulevards durchfurcht, ganz beladen mit Poiſſarden und Malins, welche, ſo oſt ſie ſich kreuzen, anhalten, ſind Privat⸗ wagen.
Einige von dieſen Wagen gebören im Grunde einem vortrefflichen jungen Manne Namens Labattue, der drei oder vier Jahre ſpäter an einer Bruſtkrankheit in Piſa ſterben wird, und obgleich er Alles in der Welt thut, daß man erfahre, daß dieſe ungeheuren Maskera⸗ den, dieſe Hornbläſer, dieſe Reiter ihm gehören, wollen die Zuſchauer doch beharrlich nichts von ſeinem Namen wiſſen und thun Lord Seymour die Ehre an.
Unter den Cabarets ſind am meiſten in der Mode: bei der Courtille Desnoyers, der Salon de Flore, die Courtille; bei der Barridre du Maine Tonnelier.
Die beſuchten Bälle ſind: die Chaumisre, gehalten von Lahire;— zwei Racen, welche heute zu verſchwin⸗ den im Begriffe ſind, tanzen dort auf dem Vulcan, der ſie verſchlingen ſoll: die Studenten, die Griſetten; die Lorette und die Arthurs, welche ihre Stelle eingenom⸗ men haben, ſind noch unbekannt: Gavarni wird für ſie ſein reizendes Auslader⸗Coſtume*) ſchaffen; der Prado, der dem Juſtizpalaſte gegenüber blinkt; das Colyſée, das hinter dem Chateau d'Eau ſteht; die Porte Saint⸗Mar⸗ tin und Franconi, welche allein mit der großen Oper
das Privilegium der Maskenbälle haben.
*) Les débardeurs, diel Auslader der Schiffe, haben in Paris eine beſonders reizende Tracht.


