Theil klebte an den halbliberalen Traditionen von Lnd⸗ wig XVIII. und behauptete, die Ruhe der Zukunft hänge von einer weiſen Vertheilung der Gewalt unter die drei großen Staatskörper, den König, die Kammer der Pairs und die Deputirten⸗Kammer, ab; der andere Theil warf ſich mit aller Heftigkeit rückwärts, wollte 1827 wieder mit 1788 verknüpfen, leugnete die Revolu⸗ tion, leugnete Bonaparte, leugnete Napoleon, und glaubte keine andere Stütze nöthig zu haben, als die, an welcher ſich Ludwig IX., ihr Ahnherr, und Ludwig XIV., ihr Vorfahre, feſtgehalten hatten, nämlich das göttliche Recht.
Das Bürgerthum war, was es zu allen Zeiten ge⸗ weſen iſt: ein Freund der Ordnung, ein Begüuſtiger des Friedens; es wünſchte eine Aenderung und zitterte, dieſe Aenderung könnte ſtattfinden; es ſchrie gegen die Nativnalgarde, gegen den Verdruß, Wachdienſte thun zu müſſen, und wurde wüthend, als man im Jahre 1828 die Nationalgarde auflöſte. Im Ganzen folgte es dem Leichenbegängniſſe des Generals Foy, nahm Partei für Grégoire und für Mannel, unterſchrieb bei den Tonquet⸗ Ausgaben und kaufte zu Millionen die Tabaksdoſen mit der Charte.
Das Volk war offen von der Oppoſition, ohne ge⸗ nau zu wiſſen, ob es bonapartiſtiſch oder republikaniſchz es wußte nur, daß die Bourbonen nach Frankreich im Ge⸗ folge der Engländer, der Oeſterreicher und der Koſaken zurückgekehrt waren. Da es aber die Engländer, die Oeſter⸗ reicher und die Koſaken haßte, ſo haßte es natürlich auch die Bourbonen und wartete nur auf den Augenblick, ſich ih⸗ rer zu entledigen. Jede neue Verſchwörung wurde mit frendigem Zurtf begrüßt: für das Volk waren Didier, Berton, Carré Märtyrer; die vier Sergenten von la Rochelle Götter!
Nachdem wir nun auf drei ſucceſſiven Stufen vom König zur Ariſtokratie, von der Ariſtokratie zum Bürger⸗
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