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— Es iſt gleich, Verchi, ich werde nicht ru⸗ hig ſein bis der heutige Tag vorüber iſt.
Dann wandte er ſich zu mir und ſagte:
— Um Gottes willen, General, ſchicken Sie ihn heute nirgends hin.
Dieß war ihm eben recht, denn er war ſchreck⸗ lich müde, weil er in den zwei lezten Nächten nicht geſchlafen hatte, und nach dem Mahle bat er um Erlaubniß ſich zurückzuziehen um ein we⸗ nig auszuruhen.
— Leg dich auf mein Bett, wenn du wilſſt, ſagte Manara, ob er nun im Ernſt ſprach oder den Scherz fortſezte; ich will bei Gott nicht ha⸗ ben daß du ausgehſt.
Eine Stunde nachher, als ich franzöſiſche Of⸗ fiziere Schanzkörbe in dem offenen Laufgraben gegenüber unſerer Baſtei aufſtellen ſah, ſuchte ich nach einem Offizier um das Feuer von einem Du⸗ zend Schüzen gegen ſie zu dirigiren; ich weiß nicht wohin ich all meine Leute verſchickt hatte, aber ich war allein.
Ich dachte an den armen Vecchi, der mit geſchloſſenen Fäuſten ſchlief; es that mir Leid ihn zu wecken, aber die Kugeln richteten eine ſchreckliche Verwüſtung an; ich zupfte ihn beim Bein, er ſchlug die Augen auf.
— Heda, ſagte ich zu ihm, du ſchläfſt jezt ſchon vier und zwanzig Stunden; die Prophezeiung Manara's iſt nicht mehr zu fürchten; nimm ein
Garibalbi. II. 2


