Teil eines Werkes 
3. Bd. (1861)
Entstehung
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mein armes Hauptquartier mit Kugeln aller Art zu beſtreichen führte manchmal ergözliche Scenen herbei.

Eines Tages, es war, glaube ich, am 6. oder 7. Juni, kommt mein Freund Vecchi, der zugleich mithandelnde Perſon und Geſchichtſchreiber bei dem Drama war das wir aufführten, zur Zeit des Mittageſſens zu mir; da ich Leute hatte, ſo hatte ich mir ein Eſſen in einem blechernen Ein⸗ ſaz aus Rom ſchicken laſſen. Ich ſah daß der Anblick unſerer Herrlichkeiten für Vecchi etwas Verlockendes hatte, und lud ihn daher zum Mahle ein; der General Avanzana und Conſtantin Rita waren dabei. Wir ſezten uns auf den Boden im Garten; die Kanonenkugeln erſchütterten das Haus dermaßen daß man, um an einem Tiſch zu eſſen, einen jener Apparate gebraucht hätte wie man ſie auf den Schiffen bei heftigen Stür⸗ men anwendet. Mitten im Mahle fiel eine Bombe einen Meter von uns; Alles ſprang auf und lief davon; Vecchi wollte es eben ſo machen, aber ich hielt ihn beim Fauſtgelenke zurück. Er * war Mitglied der Verſammlung. Verſammelter Vater, ſagte ich, bleib auf

deinem euruliſchen Stuhle.

Die Bombe plazte ſo wie ich mir's wohl ge⸗ dacht hatte, d. h. auf der entgegengeſezten Seite von uns. Wir kamen mit einigem Staub da⸗

von womit wir und unſer Mahl bedeckt wurden. Veechi hatte wohl daran gethan meine Ein⸗ ladung anzunehmen; wir dinirten nicht alle Tage;