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„Hab' Acht! hab' Acht!“ rief Heinrich.
Mouy ließ ſeinen Degen in dem Körper von Mau⸗ revel und machte einen Sprung rückwärts, denn ein Sol⸗ dat hatte auf ihn angeſchlagen und war im Begriff, ihn niederzuſchießen.
In demſelben Augenblicke durchbohrte Heinrich den Soldaten mit ſeinem Degen, und dieſer fiel, einen Schrei ausſtoßend, neben Maurevel nieder.
Die zwei anderen Soldaten ergriffen die Flucht.
„Komm'! Mouy, komm'!“ rief Heinrich.„Verlieren wir keinen Augenblick; würden wir erkannt, ſo wäre es um uns geſchehen.“
„Wartet, Sire, mein Schwert,“ ſprach Mouy. „Glaubt Ihr, ich werde es in dem Leibe des Elenden laſſen?“
Und er näherte ſich Maurevel, welcher ſcheinbar be⸗ wegungslos auf der Erde lag; aber in dem Augenblick, wo Mouy mit der Hand den Griff ſeines Degens faßte, welcher wirklich in dem Leibe von Maurevel ſtecken ge⸗ blieben war, erhob ſich dieſer bewaffnet mit der Büchſe, die der Soldat hatte fallen laſſen, und ſchoß die Kugel Herrn von Mouy mitten in die Bruſt.
Der junge Mann ſtürzte nieder, ohne einen Schrei auszuſtoßen.
Heinrich warf ſich auf Maurevel, aber dieſer war ebenfalls zuſammengebrochen, und ſein Degen durchdrang nur eine Leiche.
Der König mußte fliehenz das Geräuſch hatte viele
Verſonen herbeigezogen, die Nachtwache konnte kommen.
Heinrich ſuchte unter den Neugierigen ein bekanntes Ge⸗
ſicht und ſtieß plötzlich einen Freudenſchrei aus.
Er hatte Meiſter La Hurieère erkannt. Da die Scene am Fuße der Croir du Trahoir, das heißt vor der Rue de LArbre⸗See vorfiel, ſo hatte unſer alter Bekannter, deſſen von Natur trübe Laune ſeit dem Tode von La Mole und Coconnas, ſeinen zwei geliebten Gäſten, noch trauriger geworden war, ſeine Oefen und
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