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Er mußte ſich umdrehen oder von hinten erdolcht werden. Maurevel wandte ſich um, begegnete dem Eifen ſeines Feindes und führte beinahe in demſelben Augen⸗ blick einen ſo geſchickten Stoß gegen ihn, daß ſeine Schärpe durchbohrt wurde. aber Herr von Mouy ſtieß ſogleich nach, das Schwert drang abermals in das Fleiſch, und ein doppelter Vluſrayl ſprang aus einer doppelten Wunde hervor.
„Friſch auf! Mouy,“ rief Heinrich, welcher eben an⸗ kam,„friſch auf!“
Herr von Mouy bedurfte keiner Ermuthigung. Er griff Maurevel auf's Neue an, aber dieſer erwartete ihn nicht. Seine linke Hand an ſeine Wunde haltend, nahm er einen verzweiflungsvollen Lauf.
„Schlag' ihn raſch todt,“ rief der König.„Seine Soldaten halten an, und die Verzweiflung der Feigen taugt nichts für die Braven.“
Maurevel, deſſen Lungen beinahe zer ſprangen, deſſen Athem pfiff, dem ein blutiger Schweiß auf dem Leibe ſtand, fiel plötzlich vor Erſchöp fung nieder, abher raſch er⸗ hob er ſich wieder, und ſich auf einem Knie umdrehend, bot er Mouy die Spitze ſeines Schwertes.
„Freunde, Freunde!“ rief Mautevel,„ſie ſind nur zu Zwei! Feuer! ſchießt auf ſe!“
Saucourt und Barthelemy hatten ſich wirklich bei der Verfolgung von zwei Sbirren, welc che durch die Rue des Poulies fortgelaufen waren, verirrt, und der König und Herr von Mouy befanden ſich allein den vier Menſchen gegenüber.
„Feuer! brüllte Maurevel fortwährend, indeß einer von ſeine en Soldaten wirklich mit ſeiner Büchſe anſchlug.
„Ja, aber zuvor ſtirb, Verräther ſtirb, Elender, ſtirb verdammt wie ein Mörder!“ rief Herr von Mouy.
Und er ergriff mit der einen Hand das ſchneidende Schwrt von Maurevel und tauchte mit der andern das ſeinige von oben nach unten ſeinem Feinde in die Bruſt, und zwar mit ſolcher Kraft, daß er ihn an die Erde ſpießte.


