Teil eines Werkes 
2. Bd. (1848)
Entstehung
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Es iſt wahr, antwortete Triſtan, den dieſe uner⸗ wartete Scene tief ergriffen hatte.

Und was haben Sie beſchloſſen?

Ich habe beſchloſſen, abzureiſen.

Dieſes war das beſte Mittel, mein Freund, ohne Vorwurf das abzuwarten, was Sie, im Grunde genom⸗ men, wünſchen müſſen. So reiſen Sie denn, reiſen Sie morgen, ein Greis, ein Freund fordert es von Ihnen. Ge⸗ hen Sie nach Frankreich und ſeien Sie der Freund meines Sohnes, deſſen Unerfahrenheit eines Leiters bedarf. Sor⸗ gen Sie für ihn, und an demſelben Tage, wo Sie ſehen, daß er Trauer anlegt, kehren Sie hierher zurück, und Sie werden Louiſe vorfinden, die dann keine andere Pflichten mehr zu erfüllen hat, als Ihnen zu folgen. Werden Sie nur nicht ungeduldig, fuhr der Doctor fort, indem er die Hand des jungen Mannes drückte, es wird nicht lange mehr dauern.

Louiſe weinte und unſerm Triſtan ſelbſt traten die Thränen in die Augen.

Mein Vater, rief er, erlauben Sie mir, daß ich Sie ſo nenne, ich bin zu allem bereit, was Sie von mir fordern; aber ich ſchäme mich, Sie jetzt zu verlaſſen, jetzt, da Sie krank ſind. Ich ſchwöre Ihnen, daß niemand,