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— Ja, antwortete dieſer, mich friert.
— Decken Sie ſich feſt zu, Sie haben Fieber. Sie ſind wahrſcheinlich unvorſichtig geweſen?
— Ich hatte mich an das Fenſter geſetzt; es wird hoffentlich keine übeln Folgen haben, auch habe ich Sie deshalb nicht rufen laſſen. Setzt Euch Beide an mein Bett, meine Kinder, und hört mich an.
— Unwillkührlich begegneten ſich Triſtan's und Lyuiſe's Blicke.
— Gebt mir Eure Hände, Kinder, fuhr der Greis fort. Ihr beſitzt Beide edle und gute Herzen, und Gott — hat wohlgethan, mich Euch entgegenzuſenden, damit ich
Euch vereinigen könne, mich, den er gewählt zu haben ſchien, Euch zu trennen. Ich weiß alles, meine Kinder, ich kenne Eure Ergebenheit und kenne das Opfer, das Ihr dem Glücke eines Greiſes bringt, der nur noch kurze Zeit zu leben hofft, der aber, bevor er ſtirbt, dieſes Opfer dankbar anerkennen will.
„Hier iſt Ihre Gattin, Triſtan. Danken Sie dem 1 Himmel, der, als er ſie von Ihnen trennte, mich ihr ſandte, wie ich ihm dafür danke, daß er ſie mir anvertraut. Seit⸗
dem Louiſe Sie in Mailand wiedergefunden, hat ſie viel gelitten, doch nie hat ein Wort die Neigung geſchwächt, die ſie mir geſchworen, nie der geringſte Anflug von Trau⸗


