Teil eines Werkes 
2. Bd. (1848)
Entstehung
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Mein liebes Kind, ſprach Herr Mametin zu Louiſe, ich glaube, daß ich ein wenig Fieber habe. Henry hatte Recht, als er ſprach, die Abendluft könnte mir ſchaden. Laß Herrn Triſtan rufen. Doch zuvor ſchließe das Fen⸗ ſter und gieb mir ein Glas Waſſer.

Louiſe that, was er verlangte.

Herr Mametin trank dieſes zweite Glas wie das erſte.

Dieſes Waſſer hat einen ſchlechten Geſchmack, ſprach er; ſchütte es in den Garten und bringe mir dieſe Caraffe voll friſchen Waſſers.

Louiſe verließ das Zimmer. In dem Augenblicke, als ſie durch den Speiſeſaal ging, hörte ſie den Papagei ſchreien. Sie trat zu dem Käfig, um zu ſehen, was ihm fehle.

Armer Jacob, ſprach ſie, Du haſt Durſt!

Bei dieſen Worten füllte ſie das Trinkgeſchirr des Thieres mit dem Waſſer, das ſie im Begriffe ſtand aus⸗ zuſchütten, den Reſt goß ſie an einen Roſenſtock im Gar⸗ ten. Dann gab ſie Befehl, Herrn Triſtan zu holen, und kehrte endlich zu ihrem Manne zurück, den ſie im Bette antraf.

Einige Augenblicke ſpäter trat Triſtan in das Zim⸗ mer des Greiſes.

Befinden Sie ſich ſchlechter? fragte unſer Held, als er Herrn Mametin in ſeinem Bette ſah.