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Der nächtliche Spaziergänger blieb vor Herrn Ma⸗ metin's Thür ſtehen, zog langſam die Glocke, hüllte ſich feſter in ſeinen Mantel und wartete.
Einige Augenblicke ſpäter öffnete ſich die Thür, und Louiſe, ein Licht in der Hand ließ den geheim⸗ nißvollen Fremden eintreten.
— Wie, ſprach Wilhelm zu Triſtan, war das nicht Madame Mametin?
Triſtan antwortete nicht.
— Sieh, ſieh, ſieh! fuhr Wilhelm fort, Herr Ma⸗ metin thut wohl, daß er krank iſt.
— Was wollen Sie damit ſagen? fragte Triſtan mit zitternder Stimme.
— Ich will damit ſagen, daß Madame während die⸗ ſer Zeit ganz bequem ihren Galan empfangen kann.
— Glauben Sie, daß dieſer Menſch Louiſe's Lieb⸗ haber ſei?
— Ich möchte tauſend gegen eins verwetten! Eine Dame, die um dieſe Stunde, und noch dazu während der Krankheit ihres Mannes, einem in einen Mantel gehüllten Manne ſelbſt die Thür öffnet, läuft große Gefahr, von denen, die ſie ſehen, beargwöhnt zu werden.
— Das iſt nicht möglich! murmelte Triſtan. Was?*
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