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ſei, ohne ein wirkliches Mitgefühl zu empfinden; wir hal⸗ ten es für Pflicht, dem Leſer anzuzeigen, daß der Doctor einer von dieſen guten Menſchen war.
Er richtete ſeinen Auftrag getreulich aus, und Herr Van⸗Dick gab dieſelbe Antwort wieder, welche der Doctor
Euphraſia hinterbrachte.
— Gut, ſprach ſie, jetzt weiß ich, was mir zu thun bleibt!
Auf eine faſt brutale Weiſe entließ ſie Herrn Ma⸗ metin, der ſein Anerbieten in Bezug auf Triſtan noch ein⸗ mal wiederholte und, überdrüſſig dieſes Streites, Herrn Van⸗Dick die Hand zum Abſchiede reichte. In ſeiner Wohnung angelangt, ließ er einen Wagen konimen, um ſich zu Louiſe zu begeben.
Zwei Stunden ſpäter war er abgereiſt.
Als Triſtan und Herr Van⸗Dick am nächſten Mor⸗ gen um elf Uhr in den Speiſeſaal traten um zu früh⸗ ſtücken, fanden ſie den Tiſch nicht gedeckt.
— Warum iſt das Frühſtück nicht bereit?
— Herr, antwortete Lotte, Madame hat mir ver⸗ boten, zu decken; ich habe ihr zwar geantwortet, daß ich nur von Ihnen Befehle zu empfangen hätte, außerdem von Niemandem; ſie hat aber doch Alles verſchloſſen, Tiſchzeug, Silberzeug, Wein und Teller— dann hat ſie


