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„Nein. Choux.“
Und Tholomyeès fuhr fort:
„Ehre ſei Bombarda! Er würde Munophis von Ele⸗ phanta gleichkommen, wenn er mir eine Almea pflücken könnte, und Thygélion von Cherones, wenn er mir eine Hetaire zu bringen vermöchte! Denn, o meine Damen, es gab Bombardas in Griechenland und in Egypten. Apulejus ſagt uns das. Ach! ſtets dieſelben Dinge und nichts Neues, nichts von der Schöpfung des Schöpfers, das nicht ſchon dageweſen iſt! Nil sub sole novum, ſagt Salomo; amor omnibus idem, ſagt Virgil; und Carabine ſteigt mit Ca⸗ rabin in die Galiote von St. Cloud, wie Aſpaſia ſich mit Pericles auf der Flotte von Samos einſchiffte. Ein letztes Wort: Wiſſen Sie, wer Aſpaſia war, meine Damen? Ob⸗ gleich ſie in einer Zeit lebte, zu welcher die Frauen noch keine Seele hatten, war ſie eine Seele; eine Seele von Roſen⸗ und Purpurfärbung, glühender als das Feuer, friſcher als die Morgenröthe. Aspaſia war ein Geſchöpf, in welchem ſich die beiden Extreme des Weibes berührten; ſie war die Göttin gewordene Proſtitutirte. Socrates und Manon Lescault vereinigt. Aspaſia wurde für den Fall ge⸗ ſchaffen, daß Prometheus eine Dirne brauchen ſollte.“
Tholomyes, der einmal losgelaſſen war, würde ſich ſchwer gehalten haben, wenn nicht in eben dem Augenblick ein Pferd auf dem Quai niedergeſtürzt wäre. Durch den Fall wurden der Karren und die Räder in ihrem Laufe gehemmt. Es war eine alte magere Stute, würdig des Abdeckers, und zog einen ſchweren Karren. Bis vor die Thür Bombarda's gelangt, hatte das Thier, erſchöpft und matt, ſich geweigert, weiter zu gehen. Dieſes Ereigniß ſammelte eine Menge Menſchen. Kaum hatte der Kärrner, fluchend und aufgebracht, Zeit gehabt, mit geziemender Kraft das Wort: Mätin! auszuſprechen, begleitet von einem


