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trompete, die er in St. Clond gekauft hatte. Favourite blickte Blachevelle zärtlich an und ſagte:
„Blachevelle, ich bete Dich an.“
Dies führte zu der Frage Blachevelle's:
„Was würdeſt Du thun, Favourite, wenn ich aufhörte, Dich zu lieben?“
„Ich!“ rief Favourite,„ſo, ſage das nicht, ſelbſt nicht im Spaß! Wenn Du aufhörteſt, mich zu lieben, würde ich Dir nachſpringen, Dich kratzen, krallen, Dich mit Waſſer begießen, Dich arretiren laſſen.“
Blachevelle lächelte mit der wollüſtigen Albernheit eines Menſchen, deſſen Eigenliebe man kitzelt.
Favourite fuhr fort:
„Ja, ich würde nach der Wache rufen! Wohl, ich würde mich nicht geniren! Canaille!“
Blachevelle warf ſich außer ſich auf ſeinen Stuhl zurück und ſchloß voll Stolz beide Augen.
Dahlia ſagte eſſend während des Getöſes leiſe zu Favourite:
„Du beteſt alſo Deinen Blachevelle ſehr an?“
„Ich? Ich verabſcheue ihn“, erwiderte; Favourite in dem nämlichen Tone, indem ſie ihre Gabel wieder ergriff. „Er iſt ein Geizhals. Ich liebe den Kleinen mir gerade S Er iſt ſehr hübſch dieſer junge Menſch; kennſt
Du ihn? Man ſieht, daß er von der Art iſt, Schauſpieler zu ſein. Ich liebe die Schauſpieler. Sobald er nach Haus kommt, ſagt ſeine Mutter:„Ach mein Gott! meine Ruhe iſt verloren. Nun wieder ſchreien. Aber mein Freund, Du zerreißt mir den Kopf!— Weil er in das Haus geht, auf Böden mit Ratten, in ſchwarze Löcher, ſo hoch er ſteigen kann— und ſingen kann und declamiren, und was weiß ich Alles? Man hört ihn von unten! Er gewinnt ſchon 20 Sous täglich bei einem Advocaten dafür, daß er Chi⸗ canen ſchreibt. Er iſt der Sohn eines ehemaligen Sängers
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