.
ge⸗ em en
je⸗ em te, nit
ali
if⸗
bin
die für
a 8, ich
ru⸗ der
ln⸗
len
299
beſiel, iſt vorüber. Mit dem Beiſtande von Henriot bin ich einem wüthenden Eber entgangen, der mich aufſchlitzen wollte, und ich befinde mich ſo wohl, daß ich nicht den Geſündeſten meines Reiches zu beneiden habe. Ihr könnt alſo, ohne ein ſchlimmer Bruder zu ſeyn, etwas Ande⸗ res wünſchen, als die Fortdauer meiner Geſundheit, welche vortrefflich iſt.“
„Ich wünſche nichts, Sire.“
„Doch, doch, Franz,“ verfetzte Karl ungeduldig;„Ihr wünſcht die Krone von Navarra, da Ihr Euch mit Hen⸗ riot und Mouy verſtändigt habt; mit dem erſten, damit er darauf Verzicht leiſte, mit dem zweiten, daß er Euch dieſelbe verſchaffe. Nun wohl, Henriot verzichtet darauf, Herr von Mouy hat mir Eure Bitte mitgetheilt, und dieſe Krone, nach der Ihr ſtrebt....“
„Nun?“ fragte Alencon mit zitternder Stimme.
„Mord und Teufel! gehört Euch.“
Alencon wurde furchtbar bleich. Aber das Blut, das in ſein Herz getreten war, daß es hätte ber⸗ ſten ſollen, floß plötzlich nach den äußeren Theilen zu⸗ rück und eine brennende Röthe trat auf ſeine Wangen; die Gunſt, welche ihm der König bewilligte, brachte ihn in dieſem Augenblick Verzweiflung.
„Aber, Sire,“ erwiederte er ſtammeld vor Aufre⸗ gung und vergebens bemüht, Ruhe zu gevinnen,„ich habe nichts gewünſcht und beſonders nichts dergleichen verlangt.“
„Das iſt möglich,“ ſprach der König,„denn Ihr ſeyd ſehr diseret, mein Bruder. Aber man hat für Euch gewünſcht, für Euch verlangt.“
„Sire, ich ſchwöre Euch, daß ich nie....“
„Schwört nicht!“
„Aber, Sire, Ihr verbannt mich alſo?“
„Ihr nennt das eine Verbannung, Franz? Teufel, Ihr ſeyd häkelig. Was hofftet Ihr denn Beſſeres?“
Alencon biß ſich vor Verzweiflung in die Lippen.
„Meiner Trene,“ fuhr Karl Gutmüthigkeit heu⸗


