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chelnd fort,„ich glaubte nicht, daß Ihr ſo populär wäret und beſonders nicht bei den Hugenotten; aber ſie verlangen Euch, und ich muß mir ſelbſt geſtehen, daß ich mich täuſchte. Dann konnte ich mir nichts Beſ⸗ ſeres wünſchen, als einen Mann, der mir gehört, einen Bruder, der mich liebt und unfähig iſt, mich zu ver⸗ rathen, an der Spitze einer zu haben, die uns ſeit dreißig Jahren bekriegt. Das wird Alles wie durch einen Zauber zur Ruhe b bringen, abgeſehen davon, daß wir dann drei Könige in der Familie ſind. Nur der arme Henriot wird nichts Anderes ſeyn, als mein Freund. Aber er iſt nicht ehrgeizi ig und dieſer Titel, welchen ſonſt Niemand anſpricht, er wird ihn nehmen.“
„Oh! Sire, Ihr täuſcht Euch, ich forder⸗ dieſen Titel, und wer hat mehr Recht darauf, als ich. Hen⸗ riot iſt nur Euer Schwager durch ein Ehebündniß, ich bin Euer Bruder durch das Blut und beſonders durch das Herz. Sire, ich flehe Euch an, behaltet mich bei Euch.“
„Nein, nein, Franz,“ erwiederte Karl,„das wäre Euer Unglück.“
„Wie ſo?“
„Aus tauſend Gründen.“
„Aber bedenkt doch ein wenig, Sire, werdet Ihr je einen ſo getreuen Gefährten finden, wie ich bin? Seit meiner Kindheit habe ich Eure Majeſtät nie ver⸗ laſſen.“
„Ich weiß es wohl, ich weiß es wohl, und zu⸗ weilen hätte ich Euch ſogar ſehr ferne gewünſcht.“
„Was will der König damit ſagen?“
„Nichts, nichts,. Oh, was für ſchöne Jagden werdet Ihr dort haben! F Franz, ich beneide Euch! Wißt Ihr, daß man in dieſen Teufelsgebirgen den Bären jagt, wie hier den Eber? Ihr werdet uns Alle mit prächtigen Häuten verſehen. Man jagt das mit dem Dolche, wie Ihr wißt; man hört das Thier, man treibt es auf, man reizt es; es geht auf den Jäger zu
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