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Zwei Böpfe für eine Brone.
„Man bitte Herrn von Alencon, zu mir zu kommen,“ ſprach Karl, ſeine Mutter entlaſſend.
Herr von Nancey. der geneigt war, gemäß der Auf⸗ forderung des Königs, von nun an dieſem allein zu ge⸗ horchen, machte nur einen Sprung von Karl zu ſeinem Bruder, und überbrachte ihm ohne eine Verſüßung den Befehl, welchen er erhalten hatte.
Der Herzog von bebte. Er hatte von je⸗ her vor Karl gezittert und that dies noch mehr, ſeitdem er ſich durch ſein Conſpiriren Gründe gemacht hatte, ihn zu fürchten. Nichtsdeſtoweniger begab er ſich mit berechnetem Eifer zu ſeinem Bruder.
Karl ſtand in ſeinem Gemache und pfiff ein Halali durch die Zähne.
Als der Herzog von Alengon eintrat, gewahrte er in dem Auge von Karl einen von den Blicken voll gif⸗ tigen Haſſes, die er ſo gut kannte.
„Eure Majeſtät hat mich rufen laſſen; hier bin ich, Sire. Was wünſcht Eure Majeſtät von mir? 0
„Ich wünſche Euch zu ſagen, mein guter Bruder,
daß ich zur Belohnung für die große Freundſchaft, die Ihr für mich hegt, bin, heute etwas für vuch zu thun, wornach Ihr längſt trachtet.“
Fir mich?“
„Ja, fur Euch... Sucht in Eurem Geiſte etwas, wovon Ihr ſeit einiger Zeit am träumt, und ich werde Euch daſſelbe geben.
„Site,“ jprach Franz,„ich ſchüöre meinem Bru⸗ der, ich wünſche nichts Anderes, als die Fortdauer der guten Geſundheit des Königs.“
„Dann müßt Ihr befriedigt ſeyn, Alencon; die Un⸗
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