Teil eines Werkes 
5.-8. Bdchn (1845)
Entstehung
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Von Mouy ſetzte ein Knie auf die Erde und küßte ſie ehrfurchtsvoll.

Doch ſprecht, ſagte der König, ihn in dem Au⸗ genblicke zurückhaltend, wo er wieder aufſtehen wollte, habt Ihr nicht gegen dieſen Schurken Maurevel Ge⸗ rechtigkeit von mir verlangt?

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Ich weiß nicht, wo er iſt, um ſie Euch angedei⸗ hen zu laſſen, denn er verbirgt ſich, aber wenn Ihr ihn trefft, nehmt Euch ſelbſt Euer Recht, ich bevollmächtige Euch dazu und zwar mit ganzem Herzen.

Ah! Sire, rief Herr von Myuy,Ihr überhäuft mich mit Güte. Eure Majeſtät verlaſſe ſich auf mich: ich weiß auch nicht, wo er iſt, aber ſeyd unbeſorgt, ich werde ihn finden.

Hienach verbeugte ſich Herr von Mouy ehrfurchts⸗ voll vor dem König Karl und der Königin Catharina ind entfernte ſich, ohne daß die Wachen, die ihn ge⸗ bracht hatten, ſeinem Abgang ein Hinderniß entgegen⸗ ſetzten. Er durchſchritt die Gänge, erreichte raſch die Pforte und machte, ſobald er einmal außen war, nur einen Sprung von der Place Saint⸗Germain l'Auxer⸗ rois nach dem Gaſthofe zum Schönen Geſtirn, wo der junge Mann ſein Pferd wieder fand, dem er es zu ver⸗ danken hatte, daß er drei Stunden, nachdem er Paris verlaſſen, in vollkommener Sicherheit hinter den Mauern von Mantes athmete.

Catharina kehrte, ihren Zorn verſchluckend, in ihre Gemächer zurück und begab ſich von da zu Margarethe.

Sie fand hier Heinrich im Schlafrocke und, wie es ſchien, bereit ſich zu Bette zu legen.

Satan, murmelte ſie,hilf einer armen Königin, für die Gott nichts mehr thun will.