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Bourbon, und beſonders an ſeine Mutter, die muthige Johanna d'Albret deren Namen unter uns hoch geachtet iſt, die Anhänger der Religion ihn in ſchuldiger Un⸗ terthänigkeit bäten, von ſeinen Rechten auf die Krone von Navarra abzuſtehen.“
„Was ſagt er?“ rief Catharina, welche trotz ihrer
Selbſtbeherrſchung den unerwarteten Schlag, den er
führte, nicht ohne ein wenig zu ſchreien zu empfangen
vermochte.
„Oh! oh!“ ſprach Karl,„dieſe Krone von Na⸗ varra, die man ohne meine Erlaubniß über allen Häuptern ſchweben läßt, gehört doch mir ein wenig, wie es mir ſcheint“
„Sire, die Hugenotten erkennen mehr als irgend Jemand das ſo eben von dem König ausgeſprochene Oberhoheitsrecht. Sie hofften auch, Eure Majeſtät zu bewegen, dieſe Krone auf einem ihr angenehmen Haupte zu befeſtigen.“
„Mir!“ rief Karl,„auf einem mir angenehmen Haupte! Mord und Teufel! von welchem Haupte ſprecht Ihr denn? Ich verſtehe Euch nicht.“
„Von dem Haupte des Herrn Herzogs von Alencon.“
Catharina wurde bleich wie der Tod und verſchlang Mouy mit einem flammenden Blicke.
„Und mein Bruder Alengon wußte es?“
„Ja, Sire.“
„Und er nahm dieſe Krone an?“
„Mit Vorbehalt der Genehmigung Eurer Majeſtät, an die er uns verwies.“.
„Oh! oh!“ ſprach Karl,„in der That, es iſt eine Krone, die unſerem Bruder Alengon gut ſtehen wird. Und ich dachte nicht eininal daran! Ich danke, Herr von Mouh, ich danke. Wenn Ihr noch mehr ſolche Ideen habt, ſeyd Ihr im Palaſte ſtets willkommen.“
„Sire, Ihr wäret längſt von dieſem ganzen Vor⸗ haben unterrichtet, ohne die unglückliche Angelegenheit


