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ſah, glaubte ich, der Himmel ſelbſt hätte ihn mir ge⸗ ſchickt. Eure Majeſtät weiß das Uebrige; ich habe auf dieſen Menſchen eingehauen wie ein Mörder, und auf ſeine Leute geſchoſſen wie auf Banditen.“
Karl antwortete nichts. Seine Freundſchaft für
Heinrich lisß ihn viele Dinge aus einem andern Ge⸗ ſichtspunkte betrachten, als er ſie früher betrachtet hatte und dies mehr als einmal mit Schrecken.
Die Königin Mutter hatte in Beziehung auf die Bartholomäusnacht in ihrem Gedächtniſſe Worte einre⸗ giſtrirt, die aus dem Munde ihres Sohnes hervorge⸗ gangen waren und Gewiſſensbiſſen glichen.
„Aber was thatet Ihr zu einer ſolchen Stunde bei dem König von Navarra?“ ſprach die Königin Mutter.
„Ah!“ erwiederte von Mony,„da müßte ich eine ganze Geſchichte erzählen. Doch wenn Euere Majeſtät die Geduld hat, ſie zu hören,
„Ja,“ ſprach Karl,„ſprecht, ich will es haben.“
„Ich gehorche, Sire,“ erwiederte von Mouh ſich verbeugend.
Catharina ſetzte ſich, einen unruhigen Blick auf den
jungen Parteiführer heftend.
„Wir hören,“ ſagte Karl.„Herein⸗ Actäon!“
Der Hund nahm den Platz wieder ein, den er vor der Einführung des Gefangenen inne hatte.
„Sire,“ ſprach von Mony,„ich kam zu Seiner Majeſtät dem König von Navarra als Abgeordneter unſerer Brüder, Eurer getreuen Unterthanen von der Religion.“
Catharina machte Karl IX. ein Zeichen.
„Seyd ruhig, meine Mutter,“ ſagte dieſer,„ich verliere kein Wort. Fahrt fort, Herr von Mouy, fahrt fort.“
„Um den König von Navarra in Kenntniß zu ſetzen,“
fuhr Herr von Mouy fort,„daß er durch ſein Abſchwören das Vertrauen der hugenoitiſchen Partei verloren hätte,
daß jedoch in Erinnerung an ſeinen Vater, Anton von
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