Teil eines Werkes 
5.-8. Bdchn (1845)
Entstehung
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Oho! murmelte Karl,beſtändig verborgene Comp⸗ lotte, ſtets Complotte, von denen der König nichts weiß. WMord und Teufel, meine Mutter, ich bin doch ein großer Burſche, ein hinreichend großer Burſche, um ſelbſt über mich zu wachen. und hedarf der Gängelbande und Wulſte nicht mehr. Geht mit Euerem Sohne Heinrich nach Polen, wenn Ihr regieren wollt. Aber hier, ſage ich Euch, habt Ihr Unrecht ein ſolches Spel zu ſpielen.

Mein Sohn, erwiederte Catharina,es iſt das

letzte Mal, daß ich mich in Eure Angelegenheiten

miſche. Aber es war eine ſeit geraumer Zeit be⸗ gonnene Unternehmung, bei der Ihr mir ſtets Unrecht gegeben habt, und es lag mir Alles daran, Eurer Majeſtät zu beweiſen, daß ich Recht hatte,

In dieſem Augenblicke machten mehrere Menſchen in dem Vorhauſe Halt, und man hörte, wie die Muske⸗ tenkolben einer kleinen Truppe auf die Platten nieder⸗ fielen. Beinahe gleichzeitig ließ Herr von Nancey um Erlaubniß bitten, bei dem König eintreten zu dürfen.

Laßt ihn eintreten, ſprach Karl.

Herr von Nancey erſchien, verbeugte ſich vor dem König, wandte ſich gegen Catharina und ſprach:

Madame, die Befehle Euer Majeſtät ſind vollſtreckt. Er iſt gefangen.

Wie er! rief Catharina ſehr beſtürzt.Habt Ihr nur Einen gefaßt?

Er war allein Madame.

Und er hat ſich vertheidigt?

Nein, er ſpeiſte ganz ruhig in einem Zimmer zu Nacht und übergab ſeinen Degen bei der erſten Auß⸗ forderung.

Wer dies? fragte der König.

Ihr werdet es ſehen, ſagte Catharina.Laßt den Gefangenen eintreten, Herr von Nanceh.

Fünf Minutrn nachhex wurde von Mouß eingeführt.

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