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„Nachdem ich mich ziemlich thätig, wie Ihr ſeht, mit den Angelegenheiten Eurer Majeſtät beſchäftigt habe, ſo wird mir dieſelbe wohl erlauben, mich ein wenig mit dem meinigen zu beſchäftigen.“
„Thue dies, Mouy, thu' es; aber worin beſtehen Deine Angelegenheiten?“.
„Hört, Sire. Orthon ſagt mir(das iſt ein ſehr verſtändiger Junge, den ich Eurer Majeſtät empfehle), Orthon ſagt mir, er habe geſtern beim Arſenal den Schurfen Maurevel getroffen, der ſich durch die Pflege von Rens wieder erholt hat und ſich wie eine Schlange in der Sonne wärmt.“
„Ah! ja, ich begreife,“ ſagte Heinrich..
„Ihr begreift, gut. Ihr werdet eines Tags König ſehn, Sire, und wenn Ihr eine Rache nach Art der meinigen zu vollbringen habt ſo werdet Ihr ſie als König vollbringen. Ich bin Soldat und muß mich als Soldat rächen. Wenn alſo alle unſere kleinen Ange⸗ legenheiten geordnet ſind, wodurch dieſem Schurken noch fünf bis ſechs Tage zur Erholung gegönnt bleiben, ſo mache ich einen Gang nach der Gegend des Arſenals und ſpieße ihn mit vier guten Degenſtichen an den Boden, wonach ich Paris mit leichterem Herzen verlaſſe.“
„Mache Deine Angelegenheiten ab, mein Freund,“ ſprach der Bearner.„Doch ſage, Du biſt mit La Mole zufrieden, nicht wahr?“ B.
„Ah! ein trefflicher Junge, der Euch mit Leib und Seele ergeben iſt, Sire, und auf den Ihr wie auf mich zählen könnt... brav....
„Und beſonders diseret; er wird uns auch nach Na⸗ varra folgen; ſind wir einmal dort, ſo werden wir ſehen, was wir thun können, um ihn zu belohnen.“
Kaum hakte Heinrich dieſe Worte mit ſeinem ſpötti⸗ ſchen Lächeln ausgeſprochen, als die Thüre ſich öffnete
oder vielmehr einbrach, und der Mann, deſſen Lob man
ſo eben geſungen, bleich und in höchſtem Maße aufge⸗ regt erſchien.
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