Teil eines Werkes 
5.-8. Bdchn (1845)
Entstehung
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Wann hat man gejagt?

Heute.

Alſo wird man in acht bis zehn Tagen abermals jagen?

Ohne allen Zweifel.

Hört: Alles ſcheint mir vollkommen ruhig. Der Herzog von Anjon iſt abgereiſt; man denkt nicht mehr an ihn. Der König erholt ſich täglich mehr von ſeiner Unpäßlichkeit. Die Verfolgungen gegen uns haben beinahe aufgehört. Macht der Königin Mutter, macht Herrn von Alengon freundliche Augen; ſagt dieſem immerhin, Ihr könnet nicht ohne ihn abreiſen. Gebt Euch alle Mühe, daß er es glaubt, was das Schwierigſte dabei iſt.

Sey unbeſorgt, er wird es glauben.

Denkt Ihr, er habe ſo großes Zutrauen zu Euch?

Nein, Gott ſoll mich behüten; aber er glaubt Alles, was ihm die Königin ſagt.

Und die Königin dient uns mit redlichem Herzen?

Ich habe den Beweis davon. Ueberdieß iſt ſie ehrgeizig, und die fehlende Krone von Naparra breunt ihr im Geiſte auf der Stirne.

Nun wohl, drei Tage vor dieſer Jagd laßt mir ſagen, wo ſie ſtattfinden wird, ob in Bondy, in Saint⸗Germain oder in Rambouillet. Fügt bei, Ihr wäret bereit, und wenn Ihr Herrn de La Mole vorünerreiten ſeht, ſo folgt ihm und reitet ſcharf zu. Seyd ihr ein⸗ mal außerhalb des Waldes, ſo mag die Königin Mutter Euch nachlaufen, wenn ſie Euch haben will. Doch ich denke, ihre normänniſchen Pferde werden nicht einmal die Hufeiſen unſerer Barberroſſe und unſerer ſpaniſchen Klepper ſehen.

Abgemacht, Mouy.

Habt Ihr Geld, Sire?

Nicht zu vielz doch ich denke, Margot hat.

Wohl, mag es Euch oder ihr gehören, nehmt ſo

viel davon mit, als Ihr könnt.

Aber Du, was wirſt Du mittlerweile machen?

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