Teil eines Werkes 
5.-8. Bdchn (1845)
Entstehung
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Seyd auf Eurer Hut, Sire! rief er.Das Haus iſt eingeſchloſſen.

Eingeſchloſſen! rief Heinrich aufſpringend,von wem?

Von den Garden des Königs.

Oho! ſagte Mouy, ſeine Piſtolen aus dem Gürtel ziehend,Kampf, wie es ſcheint.

Ah! verſetzte La Mole,es handelt ſich wohl um Piſtolen und um einen Kampf; was wollt ihr gegen fünfzig Mann machen?

Er hat Recht, ſprach der König.Wenn es ein Wittel gäbe, ſich zurückzuziehen.

Es gibt eines, das mir bereits gedient hat, und wenn Eure Majeſtät mir folgen will....

Und Herr von Mouy?

Herr von Mouy kann uns ebenfalls folgen, wenn er Luſt hatz aber Ihr müßt Euch Beide beeilen.

Man hörte Tritte auf der Treppe.

Es iſt zu ſpät, ſprach Heinrich.

Ah! wenn man ſie nur fünf Minuten lang be⸗ ſchäftigen könnte, rief La Mole,ich würde für den König ſtehen.

Dann ſteht für ihn, mein Herr, ſprach Mony; ich übernehme es, ſie zu beſchäftigen. Geht, Sire,

geht,

Aber was wirſt Du thun?

Kümmert Euch nicht darum, geht immerhin!

Herr von Mouy ließ vor Allem den Teller, die Serviette und das Glas des Königs verſchwinden, damit man glauben könnte, er wäre allein bei Tiſche.

Kommt, Sire, kommt! rief La Mole, nahm den König beim Arm und zog ihn nach der Treppe.

Mouy, mein braver Mouy! rief Heinrich und reichte dem jungen Mann die Hand.

Mouh küßte dieſe Hand, drängte den König aus dem Zimmer und verriegelte die Thüre hinter ihm.