279 und„Oh! oh! Ihr ſeyd ſehr großmüthig, mein edler
Herr!“ rief La Hurière, Heinrich mißtrauiſch anſchauend. üche,„Nein, aber im Glauben, ich werde den Abend und mit die Nacht in Eurem Gaſthofe zuhringen, der mir ſehr von i einem vornehmen Herrn meines Landes, weicher denſelben icher bewohnt, empfohlen worden iſt, habe ich einen Freund
zm Abendbr hie eingeladen Habt Ihr guten Ar⸗ öf⸗ bviswein.“ 3 ver 1 6 habe einen, wie ihn der Bearner nicht beſſer rinkt. euh„Gut, ich bezahle ihn beſonders. Ah! hier kommt gerade mein Gaſt.“ mter 0* Die Thüre hatte ſich wirklich geöffnet und es war
buch⸗ ein zweiter, einige Jahre älterer, Cdelmann eingetreten, der einen ungeheuren Raufdegen an ſeiner Seite ſchleppte.
eitel„Oh oh!“ ſagte er,„Ihr ſeyd ſehr pünktich, mein
bem junger Freund. Für einen Mann, der zwethundertL euts
dermt zurückgelegt hat, iſt es ſehr ſchön, auf die Minute anzu⸗ kommen.“
„Iſt dieß Euer Gaſt?“ fragte La Hurieère. dem„Ja,“ erwiederte derjenige, welcher zuerſt angekom⸗ ein men war, ging auf den Mann mit dem Raufdegen zu
mich und drückte ihm die Hand;„laßt uns Abendbrod auf⸗
tragen.“ 5
„Hier oder in Eurem Zimmer?“ „Wo Ihr wollt.“
Lack⸗„Meiſter,“ ſprach La Mole, La Huriére zu ſich rufend,„befreit uns von dieſen Hugenottengeſichtern; Coconnas und ich können in ihrer Gegenwart kein Wort inen on unſern Angelegenheiten ſprechen.“ tde.„Tragt das Abendbrod im Zimmer Nro. 2. im Be⸗ dritten Stocke auf,“ ſprach La Hurieére;„geht hinauf, meine Herren, geht hinauf.“ Zim⸗ La Mole folgte ihnen mit den Augen, bis ſie ver⸗ hlen, ſchwunden waren, und ſich umwendend ſah er Cvconnas, s der den Kopf aus der Küche hervorſtreckte. Große, ſtarre


