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La Mole war in dem uns bekannten Saale und ſchrieb einen langen Liebesbrief; man weiß an wen.
Coconnas befand ſich mit La Huriére in der Küche, ſah zu, wie ſich ſechs Feldhühner drehten, und ſtritt mit ſeinem Freunde, dem Wirthe, bis auf welchen Grad die Hühner gebraten ſeyn mußten, daß man ſie ſchicklicher Weiſe vom Spieße nehmen könnte.
In dieſem Augenblick klopfte Heinrich. Gregor öff⸗ nete und führte das Pferd in den Stall, während der Reiſende eintrat und dabei die Stiefeln auf dem Boden erſchallen ließ, als wollte er ſeine ſteif gewordenen Füße wieder erwärmen.
„He, Meiſter La Huriöre,“ ſagte La Mole unter dem Schreiben,„das iſt ein Edelmann, der nach Euch verlangt.“
La Huriére ſchritt vor, maß Heinrich von dem Scheitel bis zu den Zehen, und da ihm ſein Mantel von grobem Tuche keine große Achtung einflößte, ſo ſagte er zu dem
König: „Wer ſeyd Ihr?“
„Mein Gott!“ erwiederte Heinrich, auf La Mole deu⸗ tend,„ieſer Herr hat es Euch geſagt, ich bin ein Evelmann aus Gascogne und komme nach Paris, ummich bei Hofe vorzuſtellen.“
„Was wollt Ihr?“
„Ein Zimmer und ein Abendbrod.“
„Hm!“ murmelte La Huriere,„habt Ihr einen Lack⸗ eien?“
Dies war wie man weiß die gewöhnliche Frage.
„Nein,“ antwortete Heinrich,„aber ich gedenke einen zu nehmen, ſobald ich mein Glück gemacht haben werde.“
„Ich vermiethe kein Herrenzimmer ohne ein Be⸗ dientenz mmer,“ ſagte La Hurière.
„Selbſt wenn ich mich erbiete, Euch für Euer Zim⸗ mer und Euer Abendbrod einen Rofenoble zu bezahlen, wonach wir morgen unſern Preis feſiſtellen können 4“
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