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ſchlagen. Als ſich aber einen Angenblick der Mantel des Letztern öffnete, ſah er unter demſelben einen ſehr feſten Panzer. Es war alſo wahrſcheinlich, daß die Ku⸗ gel an dieſem Panzer abprallen oder irgend eine Stelle des Körpers treffen würde, wo die Wunde nicht tödtlich wäre. Ueberdieß dachte er, kräftig und wohl bewaffnet hätte Mouy leichte Arbeit mit ihm, dem Verwundeten, und mit einem Seufzer zog er die bereits nach dem Hugenotten zusei Piſtole wieder an ſich.
„Welch ein Unglück!“ murmelte er,„daß ich ihn hier nicht niederſtrecken kann, wo kein anderer Zeuge wäre, als dieſer kleine Räuber, dem mein zweiter Schuß ſo wohl bekommen würde.“
Maurevel aber überlegte ſich nun, daß das von Mouy Orthon eingehändigte Billet, welches dieſer Frau von Sauve zuſtellen ſollte, vielleicht wichtiger wäre, als das Leben des Hugenottenhäuptlings.
„Ah!“ ſagte er,„dieſen Morgen entgehſt Du mir noch. Zieh unverſehrt Deines Weges; aber die Reihe wird kald an mich kommen, und ſollte ich Dir bis in die Hölle folgen, aus der Du hervorgegangen biſt, um mich zu verderben, wenn ich Dich nicht verderbe.“
In dieſem Augenblicke ſchlug Herr von Mouy ſeinen Mantel über dem Geſichte zuſammenen und entfernte ſich raſch in der Richtung des Temple. Orthon folate wieder den Gräben, die ihn an den Rand des Fluſſes führten.
Mit mehr Fraft und Behendigkeit, als er dieß zu hoffen wagte, erhob ſich nun Maurevel, kehrte in die Rue de la Ceriſaie zurück, trat in ſeine Wohnung, ließ ein Pferd ſatteln und ritt ſodann, ſo ſchwach er auch war, auf die Gefahr, ſeine Wunden wieder zu öffnen, im Galopp durch die Rue Saint⸗Antvine, erreichte die Quais und drang in den Louvre.
Fünf Minuten, nachdem er im Thorwege verſchwun⸗ den war, wußte Catharina den ganzen Vorgang, und Maurevel empfing die tanſend Goldthaler, die man ihm
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