Teil eines Werkes 
5.-8. Bdchn (1845)
Entstehung
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Oh, oh! rief Coconnas,biſt Du deſſen gewiß?

Es iſt kein Zweifel möglich.

Oh, der gute, der vortreffliche König! Aber was that der Herzog von Alencon bei dieſer ganzen Geſchichte? Er hielt den Strick, um mich zu erdroſſeln.

Mordi! rief Coconnas,weißt Du das ganz ſicher, La Mole? Wie, dieſer bleiche Prinz, dieſes Pom⸗ merchen, dieſer Grünſpecht will meinen Freund erdroſſeln! Ah, ich werde ihm morgen ſogleich ſagen, was ich von dieſer ganzen Sache holte.

Biſt Du verrückt?

Es iſt wahr, er würde wieder anfangen;... doch gleichviel, das ſoll nicht ſo hingehen.

Stille, Coeonnas, beruhige Dich und vergiß nicht, daß es ſo eben halb eilf Uhr geſchlagen hat, und daß Du dieſen Abend den Dienſt haſt.

Ich kümmere mich den Teufel um den Dienſt. Ah, gut, er mag darauf rechnen! Mein Dienſt! Ich einem Menſchen dienen, der die Schnur gehalten hat!. Du ſcherzeſt! Nein!.. Das iſt ein Wink der Vorſehung. Es ſteht geſchrieben, daß ich Dich wiederfinden ſoll, um Dich nie mehr zu verlaſſen. Ich bleibe hier.

unglücklicher, bedenke doch, Du biſt nicht be⸗ trunken

Glücklicherweiſe, denn wenn ich es wäre, würde ich den Lonvre in Brand ſtecken.

Sey vernünftig, Anuibal, verſetzte La Mole,

fehre nach Hauſe, der Dienſt iſt etwas Heiliges. Kehrſt Du mit mir zurück? Unmöglich. 5 Sollte man noch daran denken, Dich umzubringen Ich glaube nicht; ich bin zu unwichtig, als daß gegen mich ein beſtimmtes Complott ſtaltfinden, ein feſter Entſchluß verfolgt werden ſollte. In einem Anfall von

Laune wollte man mich tödten, und weiter nicht. Die

Prinzen waren an jenem Abend heiter. Was machſt Du dann?

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