Teil eines Werkes 
5.-8. Bdchn (1845)
Entstehung
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Gut, ſprach Coconnas,wir fangen unſere Höf⸗ lichkeiten wieder an. Nein, aber endigt Eure Erzählung. Ich verlange nicht, dieſelbe zum Beſten zu geben; Ihr fragt, warum ich ſo ſpät komme.

Allerdings; iſt es meine Sache, zuerſt einzutreffen?

Ei, Ihr habt Niemand zu ſuchen.

Ihr ſeid in der That verletzend, mein Lieber; doch fahrt fort. Alſo an der Rue de Grenelle ſaht Ihr einen Menſchen, der La Mole ähnlich iſt; aber was habt Ihr an Euerem Wammſe? Blut

Es wird mich wohl einer beim Fallen beſpritzt haben.

Ihr habt Euch geſchlagen?

Ich denke.

Für Euren La Mole?

Fürwen ſoll ich mich ſonſt ſchlagen, für eine Frau?

Ich danke.

Ich folge alſo dieſem Menſchen, der die Frech⸗ heit hatte, das Ausſehen meines Freundes zu entlehnen. Ich hole ihn in der Rue Coquillière ein, ich trete vor ihn, ich ſchaue ihm bei dem Schimmer einer Bude unter die Naſe.

Gut, das war wohl gethan.

Ja, aber es iſt ihm ſchlecht bekommen.Mein Herr, ſage ich zu ihm,Ihr ſeyd ein Geck, daß Ihr Euch erlaubt, entfernt meinem Freunde La Mole zu gleichen, der ein vollkommener Cavalier iſt, während

man, wenn man Euch von Nahem betrachtet, ſieht, daß

Ihr nur ein Landſtreicher ſeyd. Hienach nahm er den Degen in die Hand; ich that daſſelbe. Bei dem dritten Stoße fällt der Ungeſchickte nieder und beſpritzt mich. Ihr habt ihm doch wenigſtens Hülfe geleiſtet? Ich wollte es thun, als ein Reiter vorüber kam. Diesmal, Herzogin, war ich gewiß, daß ich La Mole ſah. Leider lief das Pferd im Galopp. Ich lief dem Pferde nach, und die Leute, die ſich verſammelt hatten, liefen hinter mir. Da man mich aber, inſofern mir