Teil eines Werkes 
5.-8. Bdchn (1845)
Entstehung
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einer Unterredung, die Niemand unterbrechen könnte, gründlich zu behandeln.

Coconnas empfing auf eine ziemlich unfreundliche Weiſe das Billet von Henriette, das ihn auf halb zehn Uhr Abends in die Rue Tiſon beſchied. Nichtsdeſto⸗ weniger begab er ſich nach dem Orte der Zuſammen⸗ kunft, wo er Henriette fand, welche ſich' bereits ſehr darüber geärgert hatte, daß ſie zuerſt angekommen war.

Pfui! mein Herr, ſagte ſie,es iſt ſehr ungebil⸗ det, ich ſage nicht eine Prinzeſſin, ſondern eine Frau ſo warten zu laſſen.

Oh! warten, erwiederte Coconnas,das iſt ein⸗ mal ein Wort von Euch. Ich wette im Gegentheil, daß wir der beſtimmten Zeit noch voraus ſind.

5ch ja

Bah, ich auch; ich wette, es iſt höchſtens zehn Uhr.

Wohl, aber in meinem Billet hieß es halbzehn Uhr.

Ich bin auch um neun Uhr vom Louvre wegge⸗ gangen; denn ich habe den Dienſt bei dem Herzog von Alengon, weßhalb ich, beiläufig geſagt, genöthigt ſeyn werde, Euch in einer Stunde zu verlaſſen.

Was Euch ganz angenehm iſt?

Meiner Treue, nein, der Herzog iſt ein ſehr ver⸗ drießlicher, wunderlicher Menſch, und wenn ich gezankt werden ſoll, ſo mag es lieber durch hübſche Lippen, wie die Eurigen, geſchehen, als durch einen ſchiefen Mund, wie der ſeinige.

Nun, das klingt ein wenig beſſer, verſetzte die

Herzogin.Ihr ſagt alſo, Ihr wäret um neun Uhr vom Louvre weggegangen.

Oh! mein Gott, ja, in der Abſicht, geraden Wegs hieher zu kommen, als ich an der Ecke der Rue de Grenelle einen Mann erblicke, der La Mole gleicht.

Gut, abermals La Mole. Allerdings, mit Euerer Erlaubniß oder ohne dieſelbe. Grober!

hei Ic ihr un

He