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von der Jagd an den Tagen, an denen er nicht jagen konnte wobei er ihm nur Eines zum Vorwurfe machte: ſeine Unempfindlichkeit gegen die Beize, denn er ſagte, er wäre ein vollkommener Fürſt, wenn er Falken ſo gut als Schweißhunde zu dreſſiren wüßte.
Catharina war wieder gute Mutter geworden, ſanft gegen Karl und Alengon, liebevoll gegen Heinrich und Margarethe, freundlich gegen Frau von Nevers und Frau von Sauve, und unter dem Vorwande, daß er in der Erfüllung eines Befehles von ihr verwundet worden ſey, trieb ſie ihre Herzensgüte ſo weit, daß ſie Maurevel zweimal in ſeinem Hauſe in der Rue de la Cériſaie beſuchte.
Margarethe ſetzte ihre Liebſchaft nach ſpaniſcher Weiſe fort.
Jeden Abend öffnete ſie ihr Fenſter und correſpon⸗ dirte mit La Mole durch Geberden und Briefe, und in jedem ſeiner Briefe erinnerte der jung Mann ſeine höne Königin daran, daß ſie ihm zum Lohne für ſeine Ver ebannung einige ſüße Augenblicke in der Rue Eloche⸗ Percée verſprochen hatte.
Eine einzige Perſon war allein und getrennt in
dem wieder ſo ruhig und friedlich gewordenen Louvre.
Dieſe Perſon war unſer Freund, der Graf Annibal von Coconnas.
Allerdings war es etwas, daß er La Mole am Leben wußte; es war viel, daß er immer noch von Frau von Nevers, der lachendſten, phantaſtiſchſten aller Frauen, bevorzugt wurde. Aber alles Glück einer ihm bewillig⸗ ten Zuſammenkunft mit der ſchönen gin alle Geiſtesruhe, die Margarethe Coconnas über das Schick⸗ ſal ihres gemeinſchaftlichen Freundes gäb, waren in den Augen des Piemonteſen nicht ſo viel werth, als eine einzige Stunde mit La Mole bei dem Freunde La Hurière, bei einer Kanne ſüßen Weines zugebracht oder eine Kreuz⸗ und Querfahrt nach allen Orten von Paris,


