Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1845)
Entstehung
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32⁰ Die Baronin näherte lächelnd das Opiat ihrem

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René erbleichte.

Heinrich, immer noch im Schatten, aber die Augen ſtarr und glühend, verlor weder eine Bewegung der Einen, noch ein Beben des Andern.

Die Hand von Charlotte hatte nur noch einige Linien zu durchlaufen, um ihre Lippen zu berühren als René ſie in demſelben Augenblick beim Arm er⸗ in welchem Heinrich aufſtand, um dieß ebenfalls zu thun.

Heinrich ſank geräuſchlos auf ſein Ruhebett zurück.

Einen Augenblick, Madame, ſprach René mit einem gezwungenen Lächeln;Ihr ſolltet dieſes Opiat nicht ohne einige beſondere Vorſchriften anwenden. Wer wird mir dieſe beſonderen Vorſchriften

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Wann dieß? Sobald ich mit dem zu Ende bin, was ich Sei⸗ ner Majeſtät dem König von Navarra zu ſagen

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Charlotte machte große Augen. Sie begriff nichts von der geheimnißvollen Sprache, welche um ſie her geſprochen wurde, und verharrte, die Opiatkapſel in einer Hand haltend und das Ende ihres durch den kar⸗ minfarbigen Teig gerötheten Fingers betrachtend.

Heinrich ſtand auf und nahm, bewogen durch ei⸗ nen Gedanken, der wie alle die des jungen Königs zwei Seiten hatte, eine, welche oberflächlich zu ſein ſchien, eine andere, welche tief war, er nahm, ſagen wir, die Hand von Charlotte und machte, ſo geröthet ſie auch war, eine Bewegung, um ſie an ſeine Lippen zu führen.

Einen Augenblick, ſprach Rene lebhaft,einen Augenblick; habt die Güte, Madame, Eure Hände mit dieſer neapolitaniſchen Seife zu waſchen, die ich Euch

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