Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1845)
Entstehung
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zugleich mit dem Opiat zu ſchicken vergaß und Euch ſeloſt zu überbringen die Ehre habe.

Und er zog aus einer ſilbernen Umhüllung ein Täfelchen Seife vongrünlicher Farbe hervor, legte es in ein Becken von Vermeil, goß Waſſer dazu und über⸗ reichte, ein Knie auf der Erde, das Ganze Frau von Sauve.

In der That, Meiſter René, ich erkenne Euch nicht mehr, ſprach Heinrich,Ihr ſeid von einer Ga⸗ lanterie, durch die Ihr alle Stutzer des Hofes hinter Euch laßt.

Oh, was für ein köſtlicher Geruch! rief Char⸗ lotte, während fie ihre ſchönen Hände mit dem weißen rieb, der ſich von dem balſamiſchen Täfelchen öſte.

Rene erfüllte ſeine Functionen als dienender Ca⸗ valier bis zum Ende, und reichte Frau von Sauve eine Serviette von feiner Leinwand, womit ſie ſich die Hände abtrocknete.

Und nun, ſprach der Florentiner zu Heinrich, nun thut nach Eurem Belieben, Sire.

Charlotte reichte ihre Hand Heinrich, der ſie küßte, und während Charlotte ſich halb auf ihrem Sitze um⸗ wandte, um zu hören, was René ſagen würde, nahm der König von Navarra ſeinen Platz wieder ein, mehr als je überzeugt, daß in dem Geiſte des Florentiners etwas Außerordentliches vorging.

Nun? fragte Charlotte.

Der Florentiner ſchien ſeine ganze Entſchloſſenheit zuſammenzufaſſen und wandte ſich gegen Heinrich⸗