Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1845)
Entstehung
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ſo wohl befinde, und wo ich in dieſem Augenblick ſo glücklich bin.

Frau von Sauve lächelte.

Und Ihr ſeid nie mehr ſeitdem dahin zurück⸗ gekehrt?

Wie oft habe ich es Euch geſagt.

Und Ihr werdet nie dahin zurückkehren, ohne es mir zu ſagen?

Nie,

Würdet Ihr es mir ſchwören?

a gewiß⸗ wenn ich noch Hugenott wäre.

Aber?

Aber die katholiſche Religion, deren Dogmen

ich in dieſem Augenblick erlerne, hat mich gelehrt, daß man nie ſchwören ſoll.

Gascogner! rief Frau von Sauve, den Kopf ſchüttelnd.

Aber Ihr, Charlotte, ſprach Heinrich,wenn ich Euch fragte, würdet Ihr meine Fragen beantworten?

Ganz gewiß, antwortete die junge Frau,ich habe Euch nichts zu verbergen.

Laßt hören, Charlotte, ſagte der König,er⸗ klärt mir aufrichtig, wie es gekommen iſt, daß Ihr nach dem verzweiflungsvollen Widerſtande, der meiner Verheirathung vorherging, minder grauſam gegen mich geworden ſeid, gegen mich, der ich ein linkiſcher Bearner, ein lächerlicher Provinzmenſch, der ich ein Prinz bin, zu arm, um die Juwelen ſeiner Krone glänzend zu erhalten.

Heinrich, ſagte Charlotte,Ihr fordert von mir den Schlüſſel zu dem Räthſel, den ſeit dreitauſend Jahren die Philoſophen aller Länder ſuchen; Heinrich, fragt nie eine Frau, warum ſie Euch liebe, begnügt Euch, ſie zu fragen: liebt Ihr mich?

Liebt Ihr mich, Charlotte? fragte Heinrich. Ich liebe Euch, antwortete Frau von Sauve mit einem reizenden Lächeln, und Nieß ihre ſchöne Hand in die ihres Geliebten fallen.