Teil eines Werkes 
7.-10. Bdchn (1844)
Entstehung
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„„zögert, mich hier aufzuſuchen, ſo meldet ihm, ich komme von Tours.““

„Von Tours? ich gehe!“ rief Aramis.„Meine Herren, ich bitte tauſendmal um Vergebung, aber ohne Zweifel bringt mir dieſer Menſch Nachrichten, welche ich erwarte.“ Und ſogleich aufſtehend entfernte er ſich in raſchem Laufe.

Es blieben noch Athos und d'»Artagnan.

„Ich glaube, daß dieſe Spitzbuben ihre Sachen ge⸗ bre haben. Was denkt Ihr davon, d'Artagnan?“ ſagte Athos. „Ich weiß, daß Porthos im ſchönſten Zuge iſt,“ er⸗ wiederte dArtagnan,„und was Aramis betrifft, ſo bin ich in der That nie ernſtlich in Unruhe geweſen. Aber Ihr, mein lieber Athos, der Ihr ſo edelmüthig die Piſtolen des Engländers ausgetheilt habt, die Euch von Rechts wegen zukamen, was gedenkt Ihr zu thun 2

„Ich bin ſehr froh, daß ich dieſen Schurken getödtet habe, inſofern er die alberne Neugierde hatte, meinen wahren Namen kennen lernen zu wollen; aber wenn ich ſeine Piſtolen eingeſackt hätte, ſo würden ſie mich drücken, wie ein Gewiſſensbiß.“

„Ei, ei, mein lieber Athos, Ihr habt ein wahrhaft unbegreifliches Zartgefühl.“

„Laſſen wir dasl! Was ſagte mir doch Herr von Treville, der mir geſtern die Ehre erzeigte, bei mir ein⸗ zuſprechen,— daß Ihr ſehr haͤufig die verdächtigen Eng⸗

länder beſuchtet, welche der Cardinal beſchützt.“

„Das heißt, daß ich einer Engländerin Beſuch mache, derjenigen, von welcher ich mit Euch geſprochen habe.“

„Ah, ja, die blonde Frau, in Beziehung auf welche ich Euch Rathſchläge gab, die Ihr zu befolgen Euch na⸗ türlich wohl gehütet habt.“

„Ich habe Euch meine Gründe genannt. Ich bin nun feſt überzeugt, daß dieſe Frau bei der Entführung von Madame Bonacieux mitgewirkt hat.“