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Er ſetzte Mailand in Vertheidigungsſtand und ließ den Florentinern durch Comines ſagen, ſie mögen ſich ruhig verhalten, er werde den Pabſt, wenn er irgend eine feindſelige Bewegung mache, durch ein Concilium abſetzen laſſen.
Der Pabſt rührte ſich nicht.
Johann II, König von Aragonien, hatte ſich an Rouſſillon feſtgeklammert; Ludwig XI klopfte ihn bald mit dem Knopf, bald mit der flachen Klinge, manchmal aber auch mit der Schneide ſeines kleinen Degens, der ſo dünn und lang war wie eine Schlan⸗ genzunge, dergeſtalt auf die Finger, daß er ſeinen Raub fahren laſſen mußte.
Durch den Enkel dieſes ſelben Johann, den er mit ſo großer Mühe aus Rouſſillon verdrängte, hatte er beinahe ſchon Navarra in Beſitz genommen; der Prinz war noch ganz jung, und Ludwig XI fühlte ſich natürlich, da die Mutter deſſelben eine fran⸗ zöſiſche Prinzeſſin war, gewaltig zu ihm hingezogen.
Dieſer gute König war der Beſchützer der Wai⸗ ſen, und aus dieſen Waiſen, welche er in Frank⸗ reich aufzog, um ſie nebſt ihrem Thron beſtändig unter der Hand zu haben, bildete er einen Hof für den Dauphin, den er noch immer der Lochter Eduards IV, welche vier Jahre älter war als ihr Bräutigam, zum Gatten verſprach.
Er hatte ſich vom König René Anjou und die Provence abtreten laſſen.
Wir haben geſagt, wie er Lorenzo von Medici in Florenz beſchützte.
Alles gelang ihm, und ſo hatte er auch ſeine Schweſter verloren, dieſe gute Herzogin von Sa⸗
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