Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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er noch nicht ganz beſaß, rieb ihn durch die hefti⸗ gen Gelüſte, die ſie erregte, gänzlich auf.

Ich habe, ſchrieb er,in meiner Einbildungskraft kein anderes Paradies als dieſes da, und ich ſehne mich mehr mit Euch zu ſprechen, um hiefür ein Mit⸗ tel zu finden, als ich mich jemals um meines See⸗ lenheils willen nach einem Beichtvater geſehnt habe.

Und gleichwohl zählte er nicht mehr als ſieben⸗ undfünfzig Jahre, aber er war gänzlich abgenützt. Die menſchliche Maſchine, die in ihrem feinſten Theile, dem Hirn, ſo viel funktionirt hatte, wurde allmählig ſchwächer, und nichtsdeſtoweniger war er unter ſeiner ganzen Umgebung immer der Jüngſte und Kräftigſte, oder ſchien wenigſtens ſo, weil er der Thätigſte war. 1

Und dann begann ſeine Hand, die mit ſo großer 1 Mühe den Frieden in Frankreich wiederhergeſtellt hatte, über den Jura in die Schweiz, über die Alpen 3 nach Italien, über die Pyrenäen nach Spanien hinüberzugreifen.*

Man hat geſehen, wie er Rens durch die Schwei⸗ 1

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zer unterſtützt und wieder auf den lothringiſchen Thron geſetzt hatte.

Nach der Ermordung des Julian von Medici, wobei die Pazzi nur die Agenten von Sixtus IV waren, bedrohte der Pabſt die Stadt Florenz mit einer Armee; Florenz hatte das Verbrechen be⸗ gangen den jungen Lorenzo zu retten. Der König wollte nicht, daß man ſeinen Banquiers, welche beim Frieden von Picquigny für ſeine Zahlungsfähigkeit gebürgt hatten und in ihrer blauen Wappenkugel ſeine drei Lilien führten, das mindeſte Leid anthue.