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Er kaufte die Engländer, damit ſie ſich ruhig ver⸗ hielten, und die Schweizer, damit ſie ſich rührten.
Er ließ ſich als Bürger von Bern aufnehmen.
Von nun an konnte er dort und in Luxemburg Alles durchſetzen, was er wollte; wie hätte man einem Mitbürger etwas anhaben können? Von nun an gehörte ihm auch das Herzogthum Burgund. Er beſuchte Dijon; er ſah, daß dieſer Stadt ein Par⸗ lament fehlte, und er gab ihr eines. Was die Pro⸗ vence als eine Landplage betrachtete— die Pro⸗ vence, ſagt man, hatte drei Landplagen: die Du⸗ rance, den Miſtral und das Parlament— was die Provence als eine Landplage betrachtete, war für Burgund ein Glück.
Der König ſchwur bei der heiligen Benigna, der Schutzpatronin der Stadt, und die widerſpenſtig⸗ ſten Bürger unterwarfen ſich.
Nur der Adel brummte noch; Ludwig KI ließ ihn mit ſeinen ſchönen Sonnenthalern Bekanntſchaft machen, die er für die Engländer ſchlug, und wo⸗ von er Haſtings, dem berühmten Haſtings von Shakeſpeare, einen Jahresgehalt bezahlte, und dann nahm er, um dieſen mürriſchen Adel vollends zu gewinnen, die Wittwe eines Edelmanns zur Maitreſſe.
In Lyon hatte er zwei Kaufmannsfrauen ge⸗ wonnen.
Ludwig Xl wußte ſich auf ſeinem Terrain zu⸗ rechtzufinden.
Dieſe neue Maitreſſe war indeß eine rein pla⸗ toniſche Leidenſchaft, denn in dieſem Augenblick, d. h. gegen das Ende von 1480, nahm der arme König gewaltig ab, und die Eroberung von Burgund, das
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