Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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Dies Mal war der Markt von Holtheim noch lärmender geweſen als gewöhnlich, und das Bier war dabei in Strömen gefloſſen. Sämmtliche Zünfte, Maurer, Zimmerleute, Schmiede, Schuſter, Weber, Walkmüller, Brauer hatten ſich ſammt ihren Lehr⸗ lingen maſſenweiſe hinausbegeben.

Unter all dieſen Handwerkern herrſchte eine ſchreck⸗ liche Erbitterung gegen die Steuereinnehmer, die Notabeln und die Beamten.

Man ſoll von uns hören, riefen ſie;wir wollen ihnen eine Suppe einbrocken, die bitterbös ſchmecken und dennoch Diejenigen, die ſie eſſen müſſen, viel Geld koſten ſoll.

Da es nun klar war, daß Diejenigen, welchen man dieſe Suppe zudachte, ſie nicht eſſen würden, ohne ſich zu wehren, und da das Tragen von eiſer⸗ nen Panzerhemden verboten war, ſo kauften die ent⸗ ſchloſſenſten unter dieſen Narren Bleiplatten, die ſie durchlöchern und ſich auf die Schultern nähen ließen, um eine Art von Panzer daraus zu machen. Wenn man ſie um die Abſicht dabei fragte, ſo antworte⸗ ten ſie:

Wer kann Etwas dagegen einwenden? Haben wir etwa die Verordnung überſchritten? Wir tragen keine eiſernen Panzerhemden. Das Eiſen iſt ver⸗ boten, aber das Blei nicht.

Dann ſchwatzten ſie ſich immer mehr in die Wuth und ſagten:

Im Uebrigen wird Mancher, der heute lacht, eine ſehr ſchlimme Nacht haben. Wartet nur, bis wir nach Gent zurückkommen; wir wollen die Stadt von dieſen verfluchten Hallunken befreien, die uns