170 Paul Jones
Die Marquiſe ſeufzte.
„Wäre es anders* Hätte ich mich getäuſcht, gnädige Frau?“ fragte Paul.
„Ah,“ murmelte ſie,„wie kann ich mich vom Baron Lee⸗ tour losmachen!“
„Der Marquis iſt todt; kann in einem ſolchen Falle eine Heirath nicht ganz ſchicklich verſchoben werden?“
Ohne darauf zu antworten, ergriff die Marquiſe eine Feder, ſchrieb ein paar Zeilen an den Baron Lectvur und klingelte einem Bedienten.
„Uebergieb dieſen Brief in zwei dem Baron Lec⸗ tour!“ ſagte ſie zu ihm.
Der Bediente trat mit dem Schreiben wieder ab und die Marquiſe wendete ſich mit den Worten an Paul:
„Den Unſchuldigen iſt Gerechtigkeit widerfahren, ver⸗ zeihen Sie jetzt auch der Schuldbewußten! Sie haben Documente in den Händen, die das Recht Ihrer Erſtgeburt beweiſen, haben geſetzmäßige Anſprüche auf den Namen und das Vermögen Ma⸗ nuel's und Margarethens. Welche Auslöſungen verlangen Sie für dieſe Papiere?“
Paul zog ſie aus der Taſche und warf ſie in das Kaminfeuer.
„Erlauben Sie mir nur, daß ich Sie Mutter nenne, nen⸗
nen Sie mich nur Ihren Sohn!“
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