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Paul Jones, der nordamerikanische Freibeuter : Roman / von Alexander Dumas
Entstehung
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138 Paul Jones eine ſchreckliche Nacht gehabt; dennoch Du mich und ſtandhaft!“

„Ach, gnädige Frau,“ antwortete Marg arethe,„Sie haben eine ſtarke Seele, womit der Himmel nicht jedermann beſchenkt hat.“

„Ich verlange von Dir auch nichts als Gehorſam. Nach dem Tode des Marquis iſt Manuel das Haupt der Familie; mit ihm wirſt Du unverzüglich nach Rennes abreiſen...“

„Abreiſen? Abreiſen nach Rennes? Und warum?“

„In unſter kleinen Schloßcapelle kann nicht zu gleicher Zeit das des Vaters und die Vermählung der Tochter gefeiert werden..

„Aber, meine ie wäre es nicht der Frömmigkeit an⸗ gemeſſen, zwiſchen dieſen beiden Ceremonien einen längern Zeit⸗ raum zu ſetzen...20

„Es iſt der wahren Frömmigkeit angemeſſen, den letzten Willen der Todten zu vollziehen! Blicke auf dieſen Contract... Du ſiehſt hier die erſten Buchſtaben vom Namen Deines Va⸗ ters!“

„O, gnädige Frau, war denn auch mein Vater, als er dies ſchrieb, ſeines Verſtandes und ſeines Willens mächtig?“

„Das weiß ich nicht, Fräulein,“ entgegnete die Marquiſe kalt und gebieteriſch;„aber ich weiß, daß ſein Wille ihn über⸗ lebt hat und daß die Eltern Gottes Stelle auf Erden vertreten.

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