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Paul Jones, der nordamerikanische Freibeuter : Roman / von Alexander Dumas
Entstehung
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154 Paul Jones

„auf Dein Wort alſo ſoll ich die Jahre auf's Spiel ſetzen, die ich noch zu leben habe, und zwar gegen die Minuten, welche Dir noch übrig ſind? Ich bitte Dich jetzt zum letzten Male: Gieb mir die Papiere!“

„Sie gehören ihm!“

„Aber ich muß ſie haben!“ fuhr ſie heftig auf.

„O mein Gott, erbarme Dich mein!“ ſeufzte der Sterbende.

„Du haſt den Schlüſſel bei Dir; gieb ihn her!“ fuhr die Marquiſe im vorigen Tone fort.

„Wollen Sie ihn einem ſterbenden Greiſe mit Gewalt ent⸗ reißen?“

„Nein, Du wirſt mir ihn geben!“

„Laſſen Sie mich in Ruhe ſterben!“ rief Achard mit ſeiner letzten Kraft, riß das Crucifir über ſeinem Haupte herab, hielt es der unerbittlichen Marquiſe vor und fuhr fort:„In Chriſti Namen, gehen Sie!“

Die Dame ſank wieder auf die Knie und ſenkte das Antlitz zur Erde. Der Greis fiel halb todt auf ſein Kiſſen zurück und drückte das Bild des Erlöſers an ſeine Bruſt. Die Marquiſe hielt ſich an den Bettvorhängen an, ſo daß ſie den Todeskampf des Sterbenden verbargen.

„Entſetzlich!“ ſagte Margarethe zuſammenſchaudernd.

„Werfen wir uns auf die Knie, um zu beten!“ ſagte Paul.

Das tiefe Schweigen, welches jetzt entſtand, ward nur durch

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