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der nordamerikaniſche Freibeuter. 135
was bliebe dann für Manuel? Ein Malteſerkreuz! Was bliebe für Margarethen? Ein Kloſter!“
„Ach ja,“ ſprach Margarethe leiſe, die Arme nach der Marquiſe ausſtreckend,„ein Kloſter, wo ich für Dich beten kann, meine Mutter!““
„Still, ſtill!“ ſagte Paul.
„Er wird nicht thun was Sie fürchten; o Sie kennen ihn nicht, gnädige Frau!“ ſprach der Sterbende mit immer ſchwäche⸗ rer Stimme.
„Wohl kenne ich ihn nicht,“ antwortete die Dame,„aber ich kenne die Menſchen. Der Jüngling, welcher keinen Namen hat, kann einen erlangen; er, der nichts beſitzt, kann zu Vermö⸗ gen kommen: und Du glaubſt er würde Beidem entſagen?“
„Wenn Sie es von ihm verlangen, ja!“
„Und mit welchem Rechte könnte ich das? Warum ſollte er mich, Manuel und Margarethen ſchonen? Würde er nicht ſagen: Ich kenne Sie nicht, Frau Marquiſe, habe Sie nie ge⸗ ſehen! Ich weiß weiter nichts als daß Sie meine Mutter ſind...“
„In ſeinem Namen mache ich mich verbindlich, in ſeinem Namen ſchwöre ich.. ſtammelte Achard, auf deſſen Zunge ſchon der Tod ſaß.
Die Marquiſe ſtand auf und beobachtete aufmerkſam den Todeskampf des Greiſes.
„Du machſt Dich verbindlich und ſchwörſt!“ rief ſie aus;


