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Paul Jones, der nordamerikanische Freibeuter : Roman / von Alexander Dumas
Entstehung
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der nordamerikaniſche Freibeuter. 149

die des Sterbenden erſticken wollte; ſie ſchrie dem Prieſter zu: Glaubt ihm nicht, er lügt! Oder vielmehr er iſt wahnſinnig; glaubt ihm nicht! O, Paul, das war ein gräßliches gottesläſterliches Schau⸗ ſpiel! Kalter trat mir die Stirn; ich ward ohn⸗ mächtig.

„Gerechter Himmel!“ rief Pan.

„Ich weiß nicht, wie lange ich ohne Bewußtſein blieb. Als ich wieder zu mir kam, herrſchte Grabesſtille im Zimmer. Drei Wachskerzen brannten neben meinem Vater.“

Ich öffnete die Thür und blickte auf das Lager. Es war mit einem weißen Tuche überdeckt. Aber ich glaubte darunter die Formen eines Leichnams ſich abzeichnen zu ſehen. Es regte ſich in mir der fromme Wunſch, das Tuch aufzuheben und ſeine ehr⸗ würdige Stirn noch einmal zu küſſen, bevor ihn auf immer der Sarg verſchlöſſe; aber die Furcht feſſelte meinen Schritt, Ent⸗ ſetzen ergriff mich und ich eilte aus dem Zimmer, ohne ſelbſt zu wiſſen, wie ich hinaus kam, lief durch die Gänge und rannte wie wahnſinnig in's Freie. Jetzt dachte ich daran, daß Sie mir ge⸗ ſagt hatten, ich würde Sie hier treffen, und inſtinetmäßig flog ich durch den Park nach der Hütte. Aber beim Umbiegen aus einer Allee glaubte ich plötzlich meine Mutter zu ſehen in ihrer ſchwarzen Kleidung ſchlich ſie geräuſchlos wie ein Geiſt da⸗ her. Der Schrecken gab mir Flugel; ohne auf den Weg zu ach⸗