Druckschrift 
Paul Jones, der nordamerikanische Freibeuter : Roman / von Alexander Dumas
Entstehung
Einzelbild herunterladen

uis ild ng⸗ nt⸗ dtet

der nordamerikaniſche Freibeuter. 141

worden, womit ihn das unverhoffte Wiederſehen des Jünglings etfüllt hatte. Am Tage vorher hatte er ſich ſchon ſchwächer ge⸗ fühlt, war aber gleichwohl noch an das Grab ſeines Herrn ge⸗ gangen, um dort ein inbrünſtiges Dankgebet gen Himmel zu ſen⸗ den. Aber mit den letzten Strahlen der Sonne waren auch ſeine Kräfte erloſchen; er war ohnmächtig auf's Grab geſunken. Der Diener aus dem Schloſſe, welcher ihn an dem bekannten Plätz⸗

chen aufgeſucht hatte, war nun eben mit der Botſchaft bei der

Marquiſe erſchienen, die unter dem Vorwandte, daß der Geiſtliche und der Arzt hier ebenſo nöthig wären, die Hülfe verweigert hatte.

Die Meldung des Bedienten war von Paul nicht überhört worden; da er wohl einſah, daß der Ehecontract vom Marquis vorläufig nicht unterſchrieben werden konnte, ſo flüſterte er Mar⸗ garethen zu, ſie werde ihn bei Achard finden, wenn ſie ſeiner bedürfte, ſtürzte dann ſogleich durch den Park, der Hütte des Greiſes zu und trat in dem Augenblicke ein, als der arme Alte wieder zum Bewußtſein erwachte. Die Gewißheit nicht verlaſſen ſterben zu müſſen, verlieh dem Greiſe wieder einige Kraft.

„Ah, Du biſt's!“ ſagte er, und dies waren ſeine erſten Worte wieder;„ich glaubte nicht, daß ich Dich noch einmal ſehen würde!“

„Sobald ich Deinen Zuſtand erfuhr, eilte ich ſo ſehr als möglich zu Dir zu kommen...

„Und wo warſt Du?“