140 Paul Jones
Margarethe niederkniend und die Hände zum Himmel er⸗
hebend. „Morlaix, Morlaix!“ ſchrie der Marquis ſich von
ſeinem Seſſel erhebend und auf Paul zugehend,„Morlaix,
Verzeihung, Gnade!“ und er fiel der Länge nach auf den Boden. „Mein Vater!“ rief Margarethe, ihm zu Hülfe eilend. Zugleich trat ein Bedienter in das Zimmer und rief der
Marquiſe zu:
„Gnädige Frau, Achard verlangt nach einem Arzt und
nach einem Geiſtlichen. Er liegt im Sterben.“
Die Marquiſe zeigte auf den Daliegenden, den Marga⸗ rethe vergeblich wieder in's Leben zurückzurufen ſuchte, und ſprach zum Bedienten:
„Sage ihm, daß Beide hier nöthig ſeien!“
14.
Am Schluſſe des vorigen Capitels ſahen wir den Marquis veim Anblick des jungen Paul, welcher das leibhafte Ebenbild ſeines Vaters war, leblos zu Boden ſtürzen, ſo daß ſich der Jüng⸗ ling über die ſchreckliche von ihm hervorgebrachte Wirkung ent⸗ ſetze. Der alte Ach ard war von der plötzlichen Freude faſt getödtet
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