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der nordamerikaniſche Freibeuter. 159
„Ah, ah!“ ſtöhnte er zuſammenſchaudernd.
„Mein Vater, o mein Vater!“ ſchrie Margarethe voll Verzweiflung;„zu mir, zu mir, mein Vater!“
„Faſſen Sie die Feder hier, um Ihren Namen zu ſchrei⸗ ben!“ ſagte die Marquiſe, ihm die Feder und den Contract vor⸗ legend;„Sie müſſen, ich will es!“
„Ach ich bin verloren!“ rief Margarethe, die ſich bei dieſem ſchauderhaften Kampfe nicht mehr aufrecht halten konnte.
Schon hatte der Marquis die verhängnißvolle Feder in der Hand, da öffnete ſich plötzlich die Thüre des Cabinets und Pa ul trat ein, welcher unſichtbar dieſer Scene beigewohnt hatte. Schon aus der Ferne rief er:
„Frau Marquiſe von Aurah, auf ein Wort, bevor dieſer Contract unterſchrieben wird!“
„Wer ruft mich?“ ſagte die Margquiſe, ſich nach der Thüre umwendend.
„Ah, ich kenne dieſe Stimme!“ ſchrie der Marquis über und über bebend.
Paul ſchritt bis unter den Kronleuchter vor.
„Iſt es ein Geiſt?“ rief die Marquiſe, von der Aehnlich⸗ keit des Jünglings mit ihrem frühern Geliebten betroffen.
„O ich kenne dieſes Geſicht!“ ſtöhnte der Marquis, welcher den zu ſehen glaubte, den er einſt im Zweikampfe getödtet hatte.
„Mein Gott, mein Gott, ich erflehe deinen Schutz!“ rief


