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Paul Jones, der nordamerikanische Freibeuter : Roman / von Alexander Dumas
Entstehung
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58 Paul Jones

ich ſeine Flagge noch nicht erkennen kann, ſo wollte ich doch wet⸗ ten, daß der König Georg ſeine Hand dabei im Spiele hat.“ „Glaub's wohl; es wird eine königliche Commiſſion in der Kajüte ſitzen und dem Eommandanten befehlen ſich auf eine ge⸗ wiſſe Fregatte zu ſtürzen, welche den Namen Indianerin führt; nimmt er ſie, ſo ernennt man ihn zum Capitän, wenn er Lientenant, zum Commandeur aber, wenn er Capitän iſt. Auf⸗ geſchaut, da ſtreckt er ſeine Bramſtenge auf! Der Spürhund hat gewiß Witterung von uns und macht ſich zur Jagd bereit. Setzen wir aber unſern Weg ruhig fort und hiſſen Sie dieſelben

Segel auf, Herr Walter; wir wollen doch ſehen, ob er ſich un⸗

terfängt uns den Paß zu verrennen!“

Der Lieutenant wiederholte ſogleich dieſe Ordre und das Schiff, welches bisher nur unter ſeinem Marsſegel dahingeglitten war, entrollte die Leinwand ſeiner Bramſtenge wie eine dreifache Wolke, drückte ſein Vordertheil tiefer in die Wogen und ſchoß mit Vogelſchnelligkeit durch den Schaum dahin, als ob es nicht er⸗ warten könnte, bis es den Feind erreicht hätte.

Eine Zeit lang herrſchte nur das Schweigen der Erwartung. Wir benutzen dieſen kurzen Zeitraum, um uns näher mit dem Officier bekannt zu machen, welchem der Lieutenant den Capitäns⸗ Titel beigelegt hatte.

Es war dies weder jener junge redſelige Seecadet, welcher den Grafen von Auray an Bord der Fregatte brachte, noch der