Paul Jones
herabhingen. Neben ihm auf dem Tiſche lagen ſein Degen und ſein dreieckiger Hut. Als Manuel ſich auf der Schwelle zeigte,
ſaß der Capitän auf dem Schafte einer Kanone, erhob ſich aber
ſogleich, ſobald er den Eintretenden gewahrte.
Der junge Graf fühlte ſich beinahe eingeſchüchtert, als er
dieſen Mann in's Auge faßte; der forſchende Strahl ſeines Auges ſchien dem Jüngling bis in die Seele zu dringen. Der Eindruck deſſelben mochte ſich wohl dadurch verſchärfen, daß ſich der Graf hier nicht ganz mit reinem Gewiſſen vorſtellte, indem er ſich wegen ſeines Vorhabens ſelbſt Vorwürfe machte, weil er den Capitän mit in ſeine Sache zu verwickeln beabſichtigte. Beide ſchienen ſich nicht von einander angezogen zu fühlen; ihr Gruß war daher höflich aber zurückhaltend.
„Ich habe die Ehre den Herrn Grafen von Auray zu ſprechen?“ fragte der Seemann. „Und ich den Herrn Capitän Paul?“ fragte der junge Mann dagegen, und Beide verbengten ſich zum zweiten Male. „Und welchem glücklichen Zufalle habe ich's zu verdanken,“
ſprach jetzt der ältere Officier,„daß mich der Erbe eines der äl⸗ teſten und ſchönſten Namen der Bretagne beſucht?“ ſ
Manuel verneigte ſich nochmals, um für dieſes Compli⸗
ment zu danken; dann ſagte er erſt nach einer Pauſe, als ob es 5 9 P
ihm ſchwer würde ſich darüber auszuſprechen:


