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Johanna, die Jungfrau von Orleans : historischer Roman / von Alexander Dumas. Dt. von Heinrich Bourdin
Entstehung
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Jungfrau von Orleans. 193

getrieben wurden, Angriffe auf die Keuſchheit der Jung⸗ frau zu machen, ſo brachte man wirklich eine Vogel⸗ ſcheuche von Anklage zuſammen. Sie lautete ſo:

Johanna Are will ſich nicht der Kirche unter⸗ werfen und fährt fort Mannskleider zu tragen.

Unter den Richtern der Jungfrau war ein Mann, in welchem ſich Gewiſſensbiſſe wegen des gegen ſie ent⸗ wickelten Verfahrens regten; dieſer Ehrenmann hieß Iſam⸗ bart; er gab ihr in offner Gerichtsſitzung den Gedanken ein ſich der damals zu Baſel ihre Sitzungen haltenden Kirchenverſammlung zu unterwerfen.

Was iſt eine allgemeine Kirchenverſammlung? fragte Johanna.

Iſambart gab ihr einen Begriff davon und fügte hinzu, ſie würde in Baſel ebenſo viele Doctoren von ihrer als von der engliſchen Partei finden.

O Ihr Herren, rief Johanna,ihr unterwerfe ich mich nicht allein, ſondern ich nehme 6 ausdrücklich in Anſpruch.

Welch ein Geſchwätz! rief der Biſchof dagegen, wendete ſich dann an den apoſtollſchen Notar und ſprach: Ich verbiete Euch dieſes Begehren in's Protocoll auf⸗ zunehmen.

Ach, ſagte das junge Wädchen mit ihrer gewöhn⸗ Jungfran von Orſeans. 13